DAS PARADIES IST NEBENAN
Selima Niggl liest aus Texten von und mit Heiko Herrmann

Donnerstag, den 21. März 2019, 19 Uhr

Um Anmeldung bis zum 16. März 2019 unter Enable JavaScript to view protected content.
oder per Fax unter 089-2285599 wird gebeten.

„Ich will nicht malen, sondern mich erkennen und damit die für mich erkennbare Umwelt. Denn du kannst deine Welt nur soweit begreifen lernen, wie du dich selbst begreifen lernst. Malen um des Malens willen ist nicht mehr wie ein schöngeistiges Gespräch.“ (Heiko Herrmann)

Ab dem 21. März zeigen wir in unserem Showroom Hinterglasmalerei des Künstlers.

Besuch nach Vereinbarung

LOTHAR FISCHER. ARBEITEN AUF PAPIER 1937–2003

Anlässlich des 85. Geburtstags des Bildhauers Lothar Fischer erschien Anfang November das Überblickswerk LOTHAR FISCHER. ARBEITEN AUF PAPIER 1937–2003, hrsg. von Pia Dornacher mit Texten von Margrit Brehm, Pia Dornacher, Lothar Fischer, Julia Isenberg, Birgit Jooss, Bettina Mayer, Thorsten Rodiek, Hans-Werner Schmidt und Andreas Strobl in der edition metzel, München. Erstmals wird mit dieser Publikation das reichhaltige zeichnerische Schaffen Fischers einem breiten Publikum zugänglich gemacht. Zur Vorstellung des Überblickswerks richtete die Stiftung van de Loo einen Gesprächsabend mit Christel Fischer, Dr. Pia Dornacher und Dr. Andreas Strobl aus.

Der Katalog kann für 28 € über die Galerie van de Loo Projekte bezogen werden.



OPEN ART 2018 - DIE STIFTUNG STELLT SICH VOR

Anlässlich der Open Art waren in den Räumen der Stiftung Werke der Gruppe SPUR und ihrer Weggefährten PINOT GALLIZIO, HANS PLATSCHEK, MAURICE WYCKAERT und ASGER JORN zu sehen.
Es war für die jungen Künstler der Gruppe SPUR (LOTHAR FISCHER, HEIMRAD PREM, HELMUT STURM, HP ZIMMER) ein Glücksfall, dass sie kurz nach ihrem Zusammenschluss, 1958 mit ASGER JORN und HANS PLATSCHEK zusammentrafen. Diese machten sie mit internationalen künstlerischen aber auch intellektuellen Strömungen bekannt, mit denen in München in einer noch von der Nachkriegszeit geprägten Atmosphäre ansonsten nur schwer in Kontakt zu kommen ist. Aber auch für PINOT GALLIZIO und MAURICE WYCKAERT und selbst für den „Internationalisten“ JORN war die „Stadt des Blauen Reiters“ ein Magnet und die Begegnung mit den jungen Maler-Rebellen der Gruppe SPUR eine große Bereicherung.
Im April 1959 fand die 3. Konferenz der Situationistischen Internationale in München statt. Ihr Kopf, GUY DEBORD, sowie die Künstler-Mitglieder CONSTANT, JORN, WYCKAERT und GALLIZIO reisten an und die Gruppe SPUR wurde offiziell als „deutsche Sektion der Situationistischen Internationale“ aufgenommen. Doch jenseits der politischen Debatten der Konferenz und der ausschweifenden Feste waren es die Künstler, die in der Sprache Malerei kommunizierten und sie vorantrieben. Ihre Werke sind es, die mit begleitendem Dokumentationsmaterial aus dem Archiv das breite Spektrum der Gründungsgeschichte der Galerie Otto van de Loo aufzeigen sollten.
 


JUNG UND WILD. DIE 1980er JAHRE IN MÜNCHEN

Den Auftakt der Fördertätigkeit der Stiftung van de Loo bildete die Publikation des Katalogs zur Ausstellung „jung und wild. Die 1980er Jahre in München“. Die Ausstellung, kuratiert von Marie-José van de Loo und Selima Niggl lenkte den Blick auf die Tendenzen der Malerei der 1980er Jahre, aus der Perspektive Otto van de Loos. Von Mai bis Juli 2017 wurden Arbeiten von Hans Matthäus Bachmayer, Dietrich Bartscht, Miriam Cahn, Gunter Damisch, Martin Disler, Franz Hitzler, Leiko Ikemura, Siegfried Kaden, Gustav Kluge, Max Neumann und Helmut Sturm in den Räumen der Bayerischen Akademie der Schönen Künste gezeigt, deren Ehrenmitglied Otto van de Loo war.


jung und wild. Die 1980er Jahre in München

hrsg. von Marie-José van de Loo und Selima Niggl in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Akademie der Schönen Künste

mit einem Grußwort von Michael Krüger und Winfried Nerdinger sowie einem Text von Selima Niggl

Der Katalog kann für 23 € über die Galerie van de Loo Projekte bezogen werden